05. September 2010

Malediven – Reiseziel vieler Träume

Beitrag von guten-urlaub am 11. September 2009 one Commented

Malediven - StrandDie Inselgruppe der Malediven, gelegen an der Südspitze Indiens im Indischen Ozean, besteht aus insgesamt ca. 1190 Inseln, von denen jedoch nur 220 von Einheimischen bewohnt sind („local islands“ genannt). Weitere 87 Inseln sind für Touristen zugänglich (z.B. Kuramathi, Bandos, Vabbinfaru und Meerufenfushi). Hierbei wird eine klare Trennung zwischen Einheimischen- und Touristeninseln gepflegt: die ansässigen Malediver sind auf den touristisch geprägten Inseln nur als Personal und Bedienstete zugelassen, während den Touristen im Gegenzug nur begrenzter Zugang zu den Einheimischeninseln gewährt wird – dies geschieht in der Regel nur im Rahmen von Führungen („island-hopping“).

Das tropische Klima sorgt meist für hohe Temperaturen, sogar in der Nacht sinken diese selten unter 25°C. Aufgrund der Monsunregen, die jedes Jahr von Mai bis Oktober, sowie im Juni und Juli, starke Niederschläge bescheren, gelten die Monate von November bis April als die beste Reisezeit. Mit durchschnittlichen Temperaturen von ca. 30°C erübrigt sich hier die Frage der Reisebekleidung, auch die Wassertemperaturen bewegen sich ganzjährig in einem sehr angenehmen Bereich von ca. 27°C.

 

Flora und Fauna

Hier ist insbesondere die extrem vielfältige Unterwasserfauna rund um die Inseln, Atolle und Riffe zu nennen, die mit ihrer Farbenpracht und dem schier atemberaubenden Artenreichtum nicht nur Sport- und Hobbytaucher begeistern werden.

Tierische Landbewohner sind auf den Malediven nur selten anzutreffen, bis auf einige Vogel- und Echsenarten gestaltet sich die Landfauna nicht sehr abwechslungsreich. Der Pflanzenbewuchs der meisten Inseln ist auf Kokospalmen und einige andere Nutzpflanzen wie Brotfrucht, Papaya und Bananen beschränkt, noch heute wird der Wert einer Insel oft anhand der Anzahl der Kokospalmen gemessen.
Die vielen Atolle und Riffe bieten eine eindrucksvolle Umgebung, insbesondere für Sporttaucher, die malerische Landschaft und das klare Wasser laden zu ausgiebigen Aufenthalten an den strahlend weißen Stränden ein. Aber auch die vielfältigen anderen Wassersportmöglichkeiten bieten viel Abwechslung und versprechen einen unvergesslichen Urlaub.

 

Bevölkerung und Historie

Die Hauptinsel Malé bietet die einzige „richtige“ Stadt der Inselgruppe: die gleichnamige Hauptstadt – sie ist mit 104.000 Bewohnern auf 2,7km² die am dichtesten besiedelte Stadt der Welt.

Wie bereits eingangs erwähnt findet eine strenge Trennung von Einheimischen und Touristen statt, so dass nur wenige Touristen mit Einheimischen ausserhalb ihrer Arbeitszeiten als Bedienstete in Berührung kommen werden.

 

Ärztliche Versorgung

Die Betreuung der Bevölkerung ist, ausser in der Hauptstadt Malé, in der 2 Krankenhäuser vorhanden sind, nur über sogenannte „Medical Centers“ und Apotheken gesichert, die jedoch nur selten mit Ärzten besetzt sind. Auf der Touristeninsel Bados sind 2 Ärzte ständig im Dienst, hier ist auch eine Dekompressionskammer für Tauchunfälle vorhanden. Diese beiden Posten werden meist mit deutschsprachigen Ärzten besetzt.

 

Sehenswürdigkeiten

Hier sind vor allem die Sultan-Mohammed-Thakurufaanu-Moschee mit ihrer goldenen Kuppel, der etwas weiter südlich gelegene Sultanspark und der heilige Schrein des arabischen Mönches Abu Yusuf Barakat Al Barbari. Ansonsten sind auf den Malediven nicht viele „klassische“ Sehenswürdigkeiten vorhanden, wofür die reiche Unterwasserflora und -Fauna und die malerischen Strände jedoch entschädigen.

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  • Die Malediven sind wirklich ein Traum Reiseziel.

    Wenn sie jedoch in den letzten Jahren preislich stark gestiegen sind (wir waren 2001 und 2008) fuer jeweils
    3 Wochen, im Jahr 2001 haben wir noch rund 1900 Euro / Person bezahlt, letztes Jahr warens dann schon 2400 (bei aehnlicher Leistung).

    Gut ist der Hinweis mit der aerztlichen Versorgung:
    Wir waren teilweise etwas ausserhalb der Touristengegenden und dort ist die Versorgung gleich null.

    Das heisst am besten immer ein wenig selbst diverse Mittelchen mitnehmen um nicht boese Ueberraschungen zu erleben.

    lg

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