Letzten Monat fand in der Bundeshauptstadt Berlin eine Konferenz zum Thema Sprachreisen statt. Dabei wurde von knapp 300 Experten aus diesem touristischen Bereich beratschlagt, wie sich die Branche in den nächsten Jahren weiterentwickeln sollte. Vertreter aus 48 Nationen, quer verteilt über den Globus, waren zu diesem Anlass nach Berlin gereist, um ihre Wünsche und Forderungen den verantwortlichen Vertretern aus Politik und Wirtschaft mitzuteilen. Seitens der Veranstalter hat man sich für die viertägige Konferenz einiges vorgenommen. „Unser Ziel ist es, dass wir landesspezifische und auch kulturelle Unterschiede aus den verschiedensten Ländern und Regionen zentral von einer Stelle aus in neue Angebote für Sprachreisen und Sprachferien einbauen können“, so ein Mitarbeiter der veranstaltenden Organisation.
Neben der Konferenz der Experten, hatten innerhalb dieser vier Tage auch Interessenten für Sprachreisen und Sprachferien Gelegenheit, sich ein Bild über das aktuelle Angebot wie z.B. hier zu machen. Hierfür wurde eigens eine kleine Messe veranstaltet, bei der Aussteller aus dem In- und Ausland ihre Reiseangebote vorstellen und präsentieren konnten. Auch konnten im Rahme dieser Messe neue Trends für Sprachreisen entdeckt werden. Hierzu zählen zum Beispiel Sprachferien in eher exotischen Ländern, wie den Vereinigten Arabischen Emiraten oder aber der Dominikanischen Republik. Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass aus Sprachreisen zunehmend Sprachurlaube werden. Das langfristige Ziel der Branche ist es, dass eine Sprachreisen den traditionellen und herkömmlichen Bade- oder Städteurlaub ersetzen kann.
Zum Ende der Konferenz in Berlin zeigten sich die internationalen Vertreter der Reisebranche mit den Ergebnissen durchaus zufrieden. Man hatte sich im Rahmen langer Verhandlungen und ausgedehnter Workshops auf einige richtungsweisenden Beschlüsse einigen können, die zum Wohl aller in den nächsten Monaten und Jahren umgesetzt werden sollen. „Für uns war es wichtig einen festen Platz in den internationalen Katalogen für Sprachferien und Sprachreisen zugesprochen zu bekommen. Dass uns dies als kleines Land, das in Sachen Sprachreisen sicher noch in den Kinderschuhen steckt, gelungen ist, kann zweifelsohne als Erfolg gewertet werden“, zog ein Vertreter aus der Schweiz Bilanz.



